Freitag, 25. September 2009

Zuwachs bei Erfolgsbuchserie "Oups"

"Oups" - so heißt Österreichs beliebteste Buchserie - war bislang nur
in den Bücherregalen für Erwachsene und Jugendliche zu finden. Auf
vielfachen Wunsch der ständig wachsenden Fangemeinde, haben die
"Oups-Eltern" - die deutsche Künstlerin Conny Wolf und der
österreichische Autor Kurt Hörtenhuber - jetzt auch ein Kinderbuch mit
ihrem kleinen außerirdischen Herzensbotschafter "Oups" gestaltet.

"Ein besonders liebenswertes Kinderbuch, das nicht nur den Kleinen
gefällt, sondern auch das Herz der Erwachsenen beim Durchblättern und
Vorlesen berührt", zeigten sich viele geladene Eltern und
ErzieherInnen bei der Präsentation des Buches in Österreich
begeistert.
Vorgestellt wird das Buch in Kürze auch auf der Buchmesse in Frankfurt
Halle 3.0, H 802

"Zu später Stunde, bei klarer Sicht,
siehst du am Himmel ein helles Licht.
"Planet des Herzen" heißt der Stern,
dort lebt Oups - er hat dich gern ..."

... so beginnt die Geschichte des kleinen Oups, der von seinem Stern
zur Erde reist um die Liebe wieder zu finden. Eine zauberhaft
illustrierte Geschichte in Gedichtform, die den Kindern auf liebevolle
Weise sagen möchte, dass die Liebe oft sehr unscheinbar ist. Sie zeigt
sich oft in ganz kleinen Dingen, die man nur mit dem Herzen entdecken
kann.
Im Buch enthalten ist auch der Liedertext: "Wir haben uns heut´ alle
gern ...", bewusst ohne Noten. Eltern und PädagogInnen können Ihrer
Kreativität freien Lauf lassen, um ihre eigene Melodie dazu zu finden.

Freitag, 26. Juni 2009

Ein Jahr Freiheit für die Frau

Wozu Frauen fähig sind, wenn sie alle Freiheiten bekommen,... Eine Frau erzählt: Ein Jahr lang hatte ich einen Freifahrtschein. Mein Mann hat ihn selbst unterschrieben: Zwölf Monate lang darf ich ficken, vögeln, lecken und lutschen und ganz allgemein tun und lassen, was ich will, mit wem ich will, wie oft ich will, wann ich will. Und ich hatte nicht nur die Erlaubnis. Ich hatte das Recht dazu.


Eine starkes Buch, das auch meine Partnerin gelesen hat. Sie fand vor allem die romantischen und lustigen Stellen gut, ich steh auf Sexszenen, in denen man sich kein Blatt vor den mund nimmt!

Samstag, 7. März 2009

Fett um den Bauch

Fett und hässlich? Stellen Sie sich doch mal vor den Spiegel und ziehen Sie ihr T-Shirt hoch - ist das, was Sie sehen, das was Sie sehen wollen?

Ran an die Arbeit! Die oberste Maxime zukünftiger Waschbrettbauch-Besitzer lautet: Speckschmelze. Mit den vielen im Buch vorgestellten Übungen lassen sich zwar schöne Bauchmuskeln antranieren. Aber aus ästhetischen Gründen sollten die ja nicht unter einer Fettschicht versteckt sein.

Dem Speck rückt man von zwei Fronten zu Leibe. Einerseits gibt das Buch zahlreiche Tipps - inklusive Rezeptvorschlägen - für eine bewusstere, fettarme Ernährung. Andererseits gilt es den Kalorienverbrauch mittels Ausdauersport zu erhöhen. Auch die Kapitel hierzu sind durchdacht und praxisorientiert. Alles in allem: sicher einer der besten und umfassendsten Ratgeber zum Thema.


Men's Health: Das Bauchmuskelbuch: Mehr Muskeln - weniger Fett. Die besten Fatburner-Sportarten. Clever essen. Waschbrettbauch: die effektivsten Übungen

Preis: EUR 9,95
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Stand: 07.03.2009 15:30

Weitere hilfreiche Links:
Bench - benches and stations - Traininsbänke, Hometrainer, Trainingsstationen

Freitag, 6. Februar 2009

Luxus im Hotel

Gerade wegend er Finanzkrise, man gönnt sich ja sonst nichts ;-)! Eine kleine Auswahl der besten Hotels in Buchform, die die ultimativen Top-Hotels der Welt vorstellt.
Der Band präsentiert eine exquisite Auswahl herausragender Hotelinterieurs, architektonischer Highlights und prächtiger Außenanlagen, von denen Normalsterbliche nur träumen.

http://luxus-hotels.lifetype.at/

Samstag, 6. Dezember 2008

Bildungsroman in deftiger Sprache: "Arons Ring" von Hans König

Aus Gesundheitsgründen lebt der ehemaligen
SP-Gemeinderat Hans König auf der Insel Teneriffa und hat es aufgrund
seiner Studien zu José Viera y Clavijo zur Aufnahme in die Junta del
Gobierno der Real Sociedad Económica de los Amigos del País de
Tenerife gebracht. Zwanzig Jahre lang hatte er noch in seiner Zeit
in Wien Quellen studiert, Materialien zusammen getragen und daraus
ein beeindruckendes Panorama Wiens aus der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts entworfen. Der Roman schildert den Werdegang eines
Kindes einer heimlichen Beziehung zwischen einem geächteten
Ghettobewohner und einer aufgeweckten Wienerin vor dem Hintergrund
der Judenverfolgung von 1668 und der Türkenbelagerung von 1683.
Mit vielen seiner Glaubensgenossen wurde auch Aaron Fränckl am
23. April 1668 im Ghetto bestialisch getötet, nachdem ein Brand in
der Hofburg den Juden angelastet wurde. Die lebensfrohe Barbara wurde
nach der Geburt des kleinen Josef in die Ehe mit dem verwitweten
Fischkäufel Johann Luckham gezwungen. Ein im Haus wohnender
"persischer Doctor" entwickelt sich nicht nur zur Lichtgestalt für
Barbara, sondern auch für den kleinen Josef, den zu legitimieren
Luckham sich weigert. Zur Lichtgestalt in pekuniärer Hinsicht
gestaltet sich auch der leibliche jüdische Großvater, der während des
Pogroms, in dem sein Sohn getötet wurde, die Flucht nach Nikolsburg
gelungen war. Nach dem wohlverdienten Ende des angetrauten Abschaums
wird Barbara Luckam die Frau des persischen Arztes und Hausgenossen
Bonaventura Nurveli Schahin, der Josef in die Welt der orientalischen
Sprachen einführt und schließlich mit ihm eine abenteuerliche Reise
nach Konstantinopel unternimmt. Josef lernt auch andere Kundschafter
wie Diodato oder Kolschitzky kennen und bewährt sich aufgrund seiner
Sprachkenntnisse und Intelligenz selbst in schwierigsten Situationen.
Dass Schahin die Mächtigen der Hohen Pforte mit Opium versorgt, ist
nur ein Nebenaspekt. Nach der Rückkehr gerät Josef bei Anrücken des
Osmanischen Heeres in die Welt der Soldaten, sichert zunächst sein
Überleben als Rossknecht und wird Augenzeuge der Belagerung Wiens.
Durch eine todesmutige Aktion rettet er Prinz Eugen und wird zum
Vertrauten und Sekretär des aufstrebenden Heerführers.
Das Werk kann ohneweiters in das literarische Genre des
klassischen Bildungsromans gereiht werden. Die - mitunter deftige -
Sprache vermittelt Zeitkolorit und lehnt deutlich an Grimmelshausens
"Simplicissimus" an. Sie vermittelt einerseits Authentizität, wie ja
auch die akribisch recherchierten Quellen. Den Autor reitet aber auch
hin und wieder der Schalk, und so werden Zitate der österreichischen
Kultur eingebaut, wo sie durch ihren Anachronismus das Genre des rein
historischen Romans aufbrechen. So ist auch die Behauptung, einen
Roman über die Leopoldstadt geschrieben zu haben eine starke
Untertreibung, denn das topographische Umfeld wird nichts weniger als
in Beziehung zu Europa und seiner Geschichte gesetzt. Der
Bildungsroman entwickelt hier einen Doppelsinn, denn der Leser wird
in einem Ausmaß über seine Wurzeln in der Stadt informiert, wie er es
sich wohl niemals hätte träumen lassen. "Ich wollt' ich wäre wirklich
ein Wiener (im guten Sinne des Wortes) - etwa wie es mein Vater ist,
der in allen diesen Dingen Bescheid weiss, jedes Gebäude und seine
Geschichte kennt [...].", seufzte Heimito von Doderer als junger Mann
in sein Tagebuch. Nun, wer ähnlich denkt, dem diene dieses
ansprechende und - trotz aller Realismen einer grausamen Zeit -
unterhaltsam geschriebene Buch als Instrument, seine Unwissenheit
über ein wesentliches Kapitel Stadtgeschichte zu beheben.